Sony INZONE Maus-A

Sony INZONE Maus-A

✓ Was uns gefällt

  • 🟢 Federleicht mit nur 48,4 g
  • 🟢 Extrem präziser PAW 3950IZ Sensor
  • 🟢 Wettbewerbsfähiger Preis von 119 CHF für das High-End-Modell
  • 🟢 Robuste Materialien und hochwertige PTFE-Füße

✕ Was uns nicht gefällt

  • 🔴 Basic INZONE Hub Software
  • 🔴 Die Akkulaufzeit sinkt bei 8000 Hz drastisch.
  • 🔴 Das Rad lässt sich etwas zu schwer aktivieren
  • 🔴 Unpraktischer Dongle

Nachdem es sich einen zunehmend respektierten Platz auf dem Markt für PC-Monitore und Headsets erobert hatte, Sony vervollständigt schließlich sein Desktop-Ökosystem mit dem’ZONE Maus-A, Ein Gerät, das den offiziellen Einstieg des japanischen Giganten in die Welt der Hochleistungs-Gaming-Mäuse markiert.

Diese Maus wurde in enger Zusammenarbeit mit den Profis des Fnatic-Esports-Teams entwickelt und verzichtet auf auffällige RGB-Beleuchtung und extravagantes Design. Stattdessen konzentriert sie sich auf die für kompetitive Spiele wie FPS und Battle Royale unerlässliche Funktionalität und Präzision. Sie ist ein schnörkelloses Produkt, entwickelt für alle, die die Maus als unverzichtbaren Bestandteil ihrer Gaming-Ausrüstung betrachten. Mit diesem Debüt fordert Sony etablierte Marktführer wie Logitech und Razer heraus und präsentiert eine Philosophie, die ästhetische Schlichtheit mit höchster Ingenieurskunst vereint.

Tecnicamente

Unter dem minimalistischen Gehäuse der Maus verbirgt sich eine akribische Gewichtsoptimierung, die ein Gewicht von nur 48,4 Gramm ermöglicht. Erreicht wird dies durch einen internen Polyamidrahmen, der mit hohlen Glasmikrokügelchen verstärkt ist – eine Lösung, die eine bemerkenswerte Stabilität gewährleistet, ohne das Gesamtgewicht zu erhöhen. Herzstück ist der 3950IZ-Sensor, eine speziell für Sony optimierte Version des PixArt PAW3950. Er erreicht bis zu 30.000 DPI, eine Abtastgeschwindigkeit von 750 IPS und eine für den Menschen unmögliche Beschleunigung von 70 G. Eine seiner Stärken ist die native Unterstützung einer Abtastrate von 8000 Hz, die sowohl kabelgebunden als auch über den mitgelieferten Funk-Dongle verfügbar ist und die Eingabeverzögerung auf ein kaum wahrnehmbares Niveau reduziert. Optische Schalter runden das Gesamtbild ab und garantieren eine verzögerungsfreie Reaktion.

Originaldesign

Die INZONE Mouse-A besticht durch ihr unaufdringliches Design. Wäre da nicht das kleine, seitlich aufgedruckte Logo, könnte man sie leicht mit einer Logitech G Superlight oder der Asus Harpe II Ace verwechseln – ein Kompliment für die klaren Linien und die ergonomische Form. Das dichte, matte Kunststoffgehäuse fühlt sich hochwertig an und bietet einen sicheren Halt. Leider zieht die Beschichtung Fingerabdrücke magisch an und muss daher regelmäßig gereinigt werden, um ihr makelloses Aussehen zu bewahren. Eine ungewöhnliche Designentscheidung betrifft das Lade- und Verbindungssystem: Der separate, rechteckige Dongle wird über USB-C angeschlossen und hat seinen Anschluss an der Seite statt an der Rückseite. Die Maus selbst hingegen verfügt über den Ladeanschluss an der Vorderseite, wie alle anderen Mäuse (außer Apple-Mäuse). An der Maus selbst gibt es nichts auszusetzen, aber der Dongle wirkt etwas seltsam. Er ist unpraktisch für die Verwendung mit einem Gaming-Laptop und baumelt – angesichts des langen USB-Kabels von Sony – herum (oder liegt zwischen den Kartons auf dem Schreibtisch). Ein klassischer USB-Stick wäre uns deutlich lieber gewesen.

Sony bietet zwei passende Mauspads zur Maus an. Das Mat D (59 CHF) verfügt über eine “Speed”-Oberfläche mit einem attraktiven Farbverlauf von Schwarz zu Violett. Es ist 4 mm dick und ermöglicht sanftes Gleiten bei gleichzeitig guter Bremswirkung. Das Mat F hingegen ist auf absolute Kontrolle ausgelegt: Mit einer großzügigeren Dicke von 6 mm und höherer Oberflächenreibung ist es ideal für alle, die höchste Präzision bei Mikroeinstellungen wünschen. Beide Mauspads sind mit einer Naht unter der Oberfläche versehen, um Reibung am Handgelenk zu vermeiden, und mit einer wasserabweisenden Beschichtung gegen Feuchtigkeit und versehentlich verschüttete Flüssigkeiten geschützt.

Im Spiel

Die INZONE Mouse-A überzeugt beim Gaming mit ihrer leichten und präzisen Handhabung. Dank der geringen Trägheit des Gehäuses sind schnelle, flüssige Bewegungen extrem natürlich. Die Klicklatenz ist extrem niedrig, was in Nahkampfgefechten für sofortige Reaktionsfähigkeit sorgt. Die Abtastrate von 8000 Hz geht jedoch mit einem erheblichen Akkuverbrauch einher: Während die Maus bei 1000 Hz rund 90 Stunden durchhält, sinkt die Laufzeit bei maximaler Frequenz auf nur noch 19 Stunden. Dies erfordert bei intensiven Gaming-Sessions zweimal tägliches Aufladen. Zudem stellten wir fest, dass das Scrollrad einen etwas festeren Druck als üblich benötigt, um aktiviert zu werden. Dies könnte Nutzer stören, die häufig die mittlere Maustaste für schnelle Aktionen verwenden.

Die Managementsoftware INZONE Hub erweist sich leider als Schwachpunkt. Zwar bietet sie wichtige Einstellungen wie DPI-Anpassung, Lift-Off-Distanz und Motion Sync, die Benutzeroberfläche ist jedoch spartanisch und weniger ausgereift als die Software der Konkurrenz.

Fazit

Die Sony INZONE Mouse-A ist ein kühnes und technisch beeindruckendes Debüt und bietet erstklassige E-Sport-Performance in einem der leichtesten Gehäuse der Welt. Zum Preis von 119 CHF gelingt Sony ein starker Einstieg in ein Marktsegment, in dem Substanz an erster Stelle steht. Die Maus bietet Hardware, die mit den bekanntesten Marken der Branche mithalten kann. Sie ist für Puristen konzipiert und verzichtet auf jeglichen ästhetischen Schnickschnack, um Geschwindigkeit und Präzision zu maximieren.

Das mitgelieferte Kabel ist schwarz!

Das leichte Design und der exzellente Sensor machen die Kamera zu einer hervorragenden Wahl für alle, die Wert auf hohe Bildwiederholraten legen. Sony muss jedoch die Software noch verbessern, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Die ungewöhnliche Position des USB-Anschlusses und die begrenzte Akkulaufzeit bei hohen Bildwiederholraten sind Kompromisse, die es zu bedenken gilt. Kurz gesagt: Es handelt sich um ein erstklassiges Profi-Werkzeug, das all jene ansprechen wird, die Minimalismus und Geschwindigkeit suchen – vorausgesetzt, sie können mit einer noch verbesserungsbedürftigen Software leben.

 

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Dave

Chefredakteur von Joypad, Sie finden ihn auch in sozialen Netzwerken @MrPipistro

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