Sony INZONE H9 II

Sony INZONE H9 II

✓ Was uns gefällt

  • 🟢 Leichtigkeit
  • 🟢 Abnehmbares Mikrofon
  • 🟢 Hervorragende aktive Geräuschunterdrückung
  • 🟢 Vielseitige Konnektivität

✕ Was uns nicht gefällt

  • 🔴 Die Audioeinstellung ist etwas zu dunkel
  • 🔴 Klobiger USB-C-Dongle
  • 🔴 Das Kopfband ist nicht sehr gut gepolstert.

Vergessen Sie das klobige und etwas ungelenke Design der ersten Serie: mit der INDONE H9 II, Sony Es wurde eine regelrechte kosmetische und funktionelle Operation durchgeführt. Ziel war es laut Sony nicht nur, die Hardware zu aktualisieren, sondern das Konzept des “ultimativen Headsets” für Gamer neu zu definieren, die keine Kompromisse zwischen einer kompetitiven Valorant-Session und einem Arbeitsanruf über das verflixte Teams eingehen wollen.

Die professionelle Expertise des Fnatic-Teams zeigt sich in jeder einzelnen Entscheidung – vom kompletten Weglassen unnötiger LEDs zur Gewichtsreduzierung bis hin zur Feinabstimmung der Treiber. Dieses Produkt will seinen Premiumpreis im Jahr 2026 nicht durch RGB-Beleuchtung rechtfertigen, sondern durch eine Technik, die auf maximale Leistung ausgelegt ist.

Das Herz des Biests

Bei den Komponenten hat Sony einen mutigen Schritt gewagt und 30-mm-Treiber aus Carbon-Verbundmaterial verwendet, die direkt vom WH-1000XM6 stammen (genau, jenen, die den Markt für aktive Geräuschunterdrückung dominieren). Am meisten überrascht hat uns jedoch das elektrische Verhalten in den offiziellen Spezifikationen: Die Impedanz steigt von nur 21 Ohm im ausgeschalteten Zustand auf satte 440 Ohm im eingeschalteten Zustand.

Das bedeutet, dass der interne Prozessor die volle Kontrolle über das Signal übernimmt und eine leistungsstarke digitale Signalverarbeitung (DSP) einsetzt, die die Klangausgabe grundlegend verbessert. In puncto Konnektivität sorgt die Unterstützung des LC3-Codecs über Bluetooth 5.3 für geringere Latenz und höhere Stabilität, während die gleichzeitige Unterstützung des 2,4-GHz-Dongles die Steuerung von Spiel- und Smartphone-Audio ohne lästiges manuelles Umschalten ermöglicht.

Ich höre sie leuchten

Die Konstruktion ist federleicht: Lediglich 260 Gramm Gewicht verteilen sich auf einen mit einem Seilzugsystem ausgestatteten Kopfbügel, der die herkömmliche statische Polsterung ersetzt. Die Ohrmuscheln verdienen Lob für ihre Materialwahl: Innen sorgt ein dichtes Netzgewebe für Atmungsaktivität, während die Außenseite mit weichem Stoff bezogen ist, um die für die ANC-Funktion unerlässliche akustische Abdichtung zu gewährleisten. Allerdings muss man zugeben, dass der Kopfbügel trotz seines extrem geringen Gewichts oben etwas dünn gepolstert ist (angesichts des geringen Gewichts der Kopfhörer dürfte es jedoch einige Stunden dauern, bis man überhaupt ein Unbehagen verspürt). Der USB-C-Dongle bleibt leider ein recht klobiges Rechteck, das bei dünnen Laptops oder tragbaren Konsolen unangenehm hervorsteht – ein kleiner Makel in einem ansonsten exzellenten Design.

Von der Hölle von Doom bis zu den Vergessenen Reichen

Wir haben den H9 II mit einer Auswahl an Spielen getestet, die seine verschiedenen Facetten demonstrieren. In Doom Eternal ist die Schnelligkeit der Carbon-Treiber beeindruckend: Die Geräusche von seitlich angreifenden Dämonen werden mit chirurgischer Präzision im Klangbild platziert. In Destiny 2 ist die Basswiedergabe kraftvoll und druckvoll, perfekt für Explosionen, obwohl die Höhen im werkseitigen Audioprofil etwas zu gedämpft klingen.

Glücklicherweise korrigiert die INZONE Hub-Software dies, indem sie die Mitten und Höhen wieder klarer klingen lässt. Bei Baldur's Gate 3 haben wir die Umgebungsgeräuschisolierung sehr geschätzt: Die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) ist so effektiv, dass sie selbst die Geräusche einer mechanischen Tastatur oder einer lauten Klimaanlage im selben Raum vollständig ausblendet. Das Mikrofon, das nun abnehmbar ist und einen erweiterten Frequenzbereich von bis zu 14 kHz bietet, nimmt eine warme, natürliche Stimme auf und eliminiert dank des mitgelieferten Schaumstofffilters störende Poppgeräusche nahezu vollständig.

Fazit

Anders als das, was auf der Maus-A Die Management-Software des H9 II ist ausgereifter und bietet umfassende Kontrolle über alle Funktionen, von der Balance zwischen Spiel und Chat bis hin zur individuellen Anpassung des Raumklangs per In-Ear-Imaging. Mit einem Preis von 267 CHF (bei Digitec) positioniert sich dieser Kopfhörer in einem wettbewerbsfähigen Preissegment und bietet dank der Rückkehr des 3,5-mm-Klinkensteckers (unerlässlich für den Anschluss an einen Xbox-Controller oder einen externen DAC) eine seltene Vielseitigkeit. Die Akkulaufzeit mit aktiviertem ANC ist zwar nicht die beste auf dem Markt, aber nach mehrtägigem Test ist sie für nahezu jeden Nutzer mehr als ausreichend. Dieses Headset ist ideal für alle, die absolute Stille und einen Tragekomfort suchen, der es ihnen ermöglicht, die Technik zu vergessen und vollkommen in das Spiel einzutauchen.

 

 

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Dave

Chefredakteur von Joypad, Sie finden ihn auch in sozialen Netzwerken @MrPipistro

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