Google hat die Integration von Lyria 3, dem neuesten generativen KI-Modell für Musik von DeepMind, in die App angekündigt. Zwillinge. Die Funktion, die sich derzeit in der Beta-Phase befindet, ermöglicht es Benutzern, 30-sekündige Lieder aus Textvorgaben oder durch Hochladen von Bildern und Videos zu erstellen.

Das System verarbeitet die bereitgestellten Inhalte und generiert daraus vollständige Musikstücke mit Texten, Gesang und Instrumentalbegleitung. Dabei werden die automatische Textgenerierung und die Kontrolle über Parameter wie Musikstil, Stimmfarbe und Tempo deutlich verbessert. Lyria 3 bietet zudem eine höhere harmonische Komplexität und einen realistischeren Klang als frühere Versionen der Technologie.

Die produzierten Tracks werden von einem individuell gestalteten Cover begleitet, das vom Nano Banana-Modell generiert wurde und SynthID enthält, ein von Google entwickeltes, unmerkliches digitales Wasserzeichen zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten. Parallel dazu, Zwillinge Die Verifizierungsfunktionen wurden aktualisiert, sodass Nutzer Audiodateien hochladen und deren Herkunft mithilfe proprietärer Erkennungssysteme überprüfen können. Das Modell wurde darauf trainiert, originellen Ausdruck zu fördern und die direkte Nachahmung bestehender Künstler einzuschränken. Wird ein bestimmter Musiker in der Eingabeaufforderung genannt, erstellt das System einen Song, der von dessen Stil oder Atmosphäre inspiriert ist, ohne dessen Identität zu kopieren.
Die Technologie wird auch auf YouTube zur Erstellung von Soundtracks für die Kurzfilme eingesetzt. Die Funktion steht Nutzern ab 18 Jahren ab heute, Mittwoch, dem 18. Februar 2026, um 16:18 Uhr Schweizer Zeit auf Desktop-Computern zur Verfügung. Die schrittweise Einführung auf Mobilgeräten ist in den kommenden Tagen geplant. Der Dienst unterstützt mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Französisch, Spanisch und Englisch. Abonnenten der Google AI Plus-, Pro- und Ultra-Tarife profitieren von höheren Nutzungslimits.
