Xenoblade Chronicles X: Definitive Edition – Nintendo Switch 2 Edition…mehr als nur ein Patch?

Es gab bereits Gespräche über eine Nintendo Switch 2-Version von Xenoblade Chronicles. Tatsächlich enthielt der Spielcode mehrere Monate lang, insbesondere in den ersten Monaten vor der Veröffentlichung, einen “60-fps-Modus” mit einer Einstellung, die Monolith Softs neuestes Remaster in bis zu 4K gerendert hätte. Nun überrascht Nintendo mit der Veröffentlichung der Nintendo Switch 2 Edition des Titels, der ursprünglich 2015 für die Nintendo Wii U erschien und erst vor einem Jahr für die Nintendo Switch neu aufgelegt wurde.

Die Nintendo Switch 2 Edition bietet hingegen lediglich ein technisches und grafisches Upgrade mit höherer Auflösung und Bildwiederholrate. Besitzer der ersten Nintendo Switch-Version zahlen dafür lediglich 5,00 CHF. Anders ausgedrückt: Die Nintendo Switch 2 Edition will die technischen Einschränkungen der Vorgängerkonsole überwinden und konzentriert sich, wie bereits erwähnt, auf flüssigeres Gameplay und eine verbesserte Bildschärfe.

Ein Mira, der doppelt so geschmeidig ist!

Das Herzstück dieses Upgrades Die Lage liegt zweifellos darin, das Ziel von 60 fps zu erreichen., Ein Leistungssprung, der die Wahrnehmung von Bewegung und Steuerung grundlegend verändert – vom Startbildschirm bis hin zur Erkundung der majestätischen Welt von Mira. Während die Originalversion auf der Nintendo Switch mitunter unter störenden Eingabeverzögerungen und Framerate-Einbrüchen unter 30 fps litt, behebt die zusätzliche Leistung der neuen Konsole diese Probleme nahezu vollständig. Die verbesserte Spielflüssigkeit ist nicht nur optisch, sondern eine funktionale Verbesserung, die das Erkunden der riesigen Welt von Mira deutlich angenehmer und die Kämpfe dank der doppelten Bildrate natürlicher und flüssiger gestaltet.

Die höhere Auflösung ist ja schön und gut, aber… Nintendo, was tut ihr mir da an?

Aus rein visueller Sicht, Der Erfolg der Nintendo Switch 2 zeichnet sich durch überragende Bildschärfe aus. (Seht euch nur diese wunderschöne Elma oben an!), doch die in den Trailern versprochenen Wunder in Bezug auf die 4K-Auflösung sollten mit Vorsicht genossen werden. Zwar wirkt das Spiel deutlich schärfer als früher, doch das Fehlen eines ausgefeilteren Anti-Aliasing-Systems und einer tieferen Texturfilterung fällt auf, insbesondere bei der Betrachtung von Geländedetails aus schrägen Winkeln. Einige der altbekannten Schwächen der Spiel-Engine sind weiterhin sichtbar, wie beispielsweise das plötzliche Aufploppen von Objekten und Umgebungen, das trotz des Upgrades auf leistungsstärkere Hardware scheinbar nicht von wesentlichen strukturellen Verbesserungen profitiert hat. Was das mobile Spielerlebnis angeht, ist die gesteigerte Schärfe spürbar und willkommen und bietet eine schärfere Darstellung der Spielwelt als die Switch-Version. Dies sind jedoch kritische Punkte, die unserer Meinung nach nicht wirklich störend sind und das Spielerlebnis nicht beeinträchtigen (das ja bereits auf der Nintendo Wii U mit einer deutlich niedrigeren Auflösung begann). Die Probleme liegen woanders. Erste Tests deuten auf ein Upscaling-System hin, das in bestimmten schnellen Szenen zu Bildinstabilitäten führt, die auf dem Konsolenbildschirm deutlicher sichtbar sind als im Dock-Modus. Obwohl dieses Phänomen das Spielerlebnis nicht beeinträchtigt, stellt es einen kleinen Makel in einem ansonsten soliden und technisch stabilen Spiel dar, das alle Vorgängerversionen übertrifft. Digital Foundry bestätigte, dass sich die Bildqualität bei Bewegung rapide verschlechtert und die Oberflächen an einen Aquarell-Effekt erinnern. Angesichts der künstlerischen Ausrichtung des Spiels ist dies sehr schade. Leider können wir dies nur bestätigen. Das beschriebene Problem trat während unserer Spielsitzungen mehrmals auf, insbesondere beim Erkunden der Höhlen nördlich von Primordia.

Letztendlich ist dieses Update für die Nintendo Switch 2 eine fast schon obligatorische Investition für alle, die die ultimative Version von Xenoblade Chronicles X erleben möchten, selbst wenn sie keine komplett überarbeitete Grafik erwarten. Angesichts des Gesamterlebnisses lohnt es sich jedoch abzuwägen, ob man bei der Basisversion mit ihrem schärferen Bild bleibt oder auf 60 fps umstellt und dabei die oben genannten Probleme in Kauf nimmt, während man auf einen Patch zur Behebung wartet. Das ist wirklich schade, da die Leistungssteigerung und die flüssigere Spielmechanik deutlich spürbar sind. Unten findet ihr den Präsentationstrailer des Spiels. Er erinnert euch daran, dass das Update bzw. die Vollversion für die Nintendo Switch 2 ab dem 19. Februar 2026 erhältlich sein wird.

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